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Angehörige
Gerade die Angehörigen sind es, die unter der
Sucht des Partners, des Vaters, Sohnes, Bruders, der Mutter, Tochter oder
Schwester am meisten Leiden. Sie wissen nicht, was im Betroffenen vorgeht
und können sich die Wesensveränderung kaum richtig erklären.
Auch weil die Angehörigen häufig zu wenig über die Krankheit und deren
Verlauf wissen, können sie nicht mit der Situation umgehen. Trotz aller gut
gemeinten Bemühungen kommt es zu Zerwürfnissen und Mißverständnissen.
Sie sind oft hin- und hergerissen zwischen Unterstützung und Verärgerung,
zwischen Fallen lassen und Helfen wollen. Was also tun?
Hier bietet die Gruppe nicht nur Aufklärung, denn durch das aktive
Teilnehmen am Gruppengeschehen kann auch auf akute Fragen und Probleme
eingegangen werden. Hier erfahren Angehörige, daß sie mit ihren Sorgen
nicht allein sind. Sie erkennen Ungerechtigkeiten und Mißstände und suchen
gemeinsam mit der Gruppe nach Lösungen. Das Ziel der Selbsthilfegruppe ist
eine bessere Lebenssituation für die ganze Familie.
Bei Bedarf arbeitet die Gruppe mit Fachleuten zusammen.
Angehörige sind also nicht nur Willkommen, sondern in unserer Gruppe als
gleichberechtigte Teilnehmer erwünscht.
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